Neubau in Massivbauweise

Viele Hausbesitzer möchten Reparaturen lieber selbst durchführen, anstatt einen Profi anzuheuern. Es spart Geld, hilft Wartezeiten und Probleme bei der Terminfindung zu vermeiden und kann man ein Gefühl von Verbundenheit damit eigenen Heim verschaffen. Wie hier ausführlich beschrieben wird, gibt es eine größere Anzahl an Reparaturen, die man selbst durchführen kann – von welcher Reparatur eines undichten Wasserhahn bis hin zum Ersetzen von losen Fliesen. Wenngleich diese Arbeiten relativ einfach erscheinen, so ist es doch wichtig, die Sicherheit unter Beobachtung zu behalten. Eine einfache Reparatur kann schnell gefährlich werden, wenn man nicht die richtigen Sicherheitsvorkehrungen trifft. In allererster Linie sollte man sicherstellen, dass man die Reparaturen mindestens zwei durchführen. Wenn man mit Familie oder Freunden zusammenwohnt, soll man sicherstellen, dass jemand nahe daran ist, wenn man die Arbeit beginnt. Wenn man alleine lebt, kann man einen Freund bitten, vorbeizukommen, um die Arbeit zu helfen. Bei den meisten Heimreparaturen besteht kein großes Risiko, dass man mit Aufnahme im Krankenhaus landen könnte, aber auch mit geringfügigen Verletzungen wie einem tief sitzenden Splitter oder Sägemehl im Fokus kann besser umgegangen werden, wenn eine weitere Person anwesend ist. Es herrscht eine grundlegende Sicherheitsmaßnahme, die leicht zu befolgen sein sollte.

Holland-Häusern

Zehn-, hundert- und tausendmarkweise wird in den Herzogenrather Holland-Häusern gespart. Schon ein paar Mark bringt so auch der Verzicht auf einen der drei Lichtschalter, die in deutschen Schlafzimmern üblich sind. Oder: Die Gastherme wird im Dachgeschoß und nicht am Tiefpunkt oder in der Küche installiert – „macht 3000 Mark Ersparnis plus Raumgewinn, weil der Kamin nicht durch alle Geschosse führt“, sagt Lesmeister. Gern berichtet der Architekt von kleinen Erfolgen im Kampf gegen große Unternehmen. Die Gastherme des Remscheider Herstellers Vaillant, die er in alle Billighäuser einbauen lassen wollte, habe in Deutschland 1500 Mark mehr gekostet als in den Niederlanden. Einziger Unterschied: das deutsche Gütesiegel. Im Düsseldorfer Bauministerium erreichte Lesmeister, daß für 86 in Herzogenrath benötigte Thermen nur einer Aufkleber hiermit Siegel akzeptiert wurde. Vier Wochen später wurde das Gerät in Deutschland zum gleichen Preis wie in Holland angeboten. Sparen ließ sich auch an Heizungsrohren, die wenigstens Putz, sondern, wie in Holland, sichtbar entlang der Innenwände verlegt wurden. Die Fenster folgen nicht deutschen DIN-Bestimmungen, sondern ebenfalls dem Vorbild aus dem Nachbarland. Das Schwingungsverhalten der deutschen Scheiben, räumt der Architekt ein, sei zwar besser.